Mobilfunkstrahlung, ein unterschätzter Krankheitsfaktor

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18. Januar 2017

Vortrag gehalten von Peter Schlegel dipl. Ing. ETH an der Sonderveranstaltung “Elektrosmog und seine Auswirkungen auf den Körper” der Ärztevereinigung SSAAMP am 13. Oktober 2016 in Zürich. Teilnehmer waren rund 100 medizinische Fachpersonen.

Es handelt sich um eine mit zusätzlichen (an der Veranstaltung aus Zeitgründen nicht präsentierten) Darstellungen ergänzte Version von 62 Vortragsfolien. Zum besseren Verständnis wurden einige Folien mit am Vortrag mündlich gegebenen Erklärungen und Kommentaren ergänzt. Die Vortragsfolien sind auf Schweizer Verhältnisse ausgerichtet.

 

Die Vortragsfolien werden vom Autor hiermit als PDF-Datei zur weiteren Verwendung freigegeben. Der Autor bittet um Benachrichtigung, wenn Elemente dieses Vortrags zur eigenen öffentlichen Verwendung übernommen werden. Verwendung bitte mit Quellenangabe.
Mitreferenten waren (Veranstaltungsflyer SSAAMP):

  • a.o. Univ. Prof. Dr. Wilhelm Mosgöller: “Gentoxische Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Mobilfunk-Felder – ein Projektbericht”
  • Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Buchner MdEP: “Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung auf Hormone, Neurotransmitter und oxidativer Stress”

Die Vorträge fanden vor einem überdurchschnittlich interessierten medizinischen Fachpublikum statt. Dieses Interesse stand im erfreulichen Gegensatz zu der sattsam bekannten Abwehrhaltung vieler Schulmediziner gegenüber dem Thema – eine Abwehrhaltung, wie sie die Referenten in der Praxis leider häufig beobachten. Noch immer beschweren sich zahllose elektrosensible Menschen, dass sie von ihrem Arzt nicht ernst genommen werden. Wo medizinische Fakultäten zur Behandlung dieses Themas einen Dozenten mit Nähe zur Mobilfunk- und Elektrizitätsbranche einsetzen, wird die unheilvolle Verkennung der Realität nun auch der jungen Ärztegeneration eingeimpft.
In der Schlussfolie seines Vortrags hat Peter Schlegel die aus seiner Sicht nötigen Massnahmen im öffentlichen Gesundheitswesen und in der medizinischen Praxis aufgelistet:

  • Die Einrichtung „weisser“ (= funkfreier) Zonen für stark Betroffene ist als Überlebensmassnahme dringend notwendig, obwohl in sozialer Hinsicht („Ghettoeffekt“) nicht ideal. Mittel- bis langfristig muss der Funkstrahlungspegel im ganzen Land massiv gesenkt werden.
  • Die Universitätsausbildung der Ärzte ist umgehend anzupassen. In der Alternativmedizin ist Elektrosensibilität – erfahrungsbedingt – längst anerkannt und therapeutisch relevant.
  • Die Zusammenarbeit der Ärzte mit unabhängigen Mess- und Beratungsfachleuten (Beispiel: Baubiologen mit professioneller Messausbildung) sollte intensiviert werden. Für solche Fachleute ist ein anerkanntes Berufsbild zu schaffen, damit die Fachkompetenz angehoben wird und die Angebotskapazität steigt.
  • Arzt- und Zahnarztpraxen, Spitäler, Altersheime, Reha-Kliniken usw. sind von Funkstrahlung, vor allem auch von WLAN-, Bluetooth- und DECT-Strahlung, frei zu halten, als Sofortmassnahme zumindest in einem Teil der Zimmer.
  • Die Ärzte werden angehalten, in ihrer Praxis die EUROPAEM-Leitlinie zu konsultieren. Die Patientenschaft sollte sachgerecht zum Thema Auswirkungen elektromagnetischer Felder (EMF) und Elektrosensibilität (EHS) informiert werden (Flyer der Ärztinnen für Umweltschutz AefU und von Betroffenenorganisationen im Wartezimmer auflegen).

 

 

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